Kunstschmiede Balbach (Museumsschmiede)
Kunstschmiede Balbach (Museumsschmiede)

Herzlich willkommen!

Dunkel - wie die Kohle in der Esse, rot - wie das Feuer und das glühende Eisen...
...das sind die Farben dieser Seite, das ist die Umgebung, in denen Werkstücke entstehen,die nach schweißtreibender Arbeit in der Sonne zur Freude des Betrachters erstrahlen.

Eduard Balbach, Jahrgang 1934, geboren in Moskau und aufgewachsen im Kaukasus am Schwarzen Meer.
Als kleiner Junge ist er mit deutschen Soldaten nach Deutschland gekommen.

(Foto: www.ikz-online.de)

Er kam hier bei Meister Umbreit in Gemünden a. d. Wohra (Kreis Waldeck- Frankenberg) unter.
Hier hat er den Beruf des Huf- und Wagenschmieds gelernt.

Die technischen Kenntnisse, die er dabei erworben hat, und ein angeborenes Talent für Formen sowie zeichnerisches Geschick führten schon bald zur Umsetzung eigener Ideen und Entwürfe in Kunstschmiedearbeiten. Danach zog es ihn in die Obergrüne bei Iserlohn ins schöne Sauerland.

Seid 1950 ist Eduard Balbach Schmied am Feuer, seit 1963 als selbstständiger Kunstschmied hier in Iserlohn tätig.
Aber auch in der Region begegnet man seinen Kunstwerken auf Schritt und Tritt. Mal ist es ein Brunnen im Iserlohner Ortsteil Oestrich, mal die Skulptur eines Zögers (=Drahtziehers) in Ihmert zur Erinnerung des hier seit hunderten von Jahren angesiedelten Handwerks.

Seit seinem 65. Lebensjahr arbeitet Eduard Balbach alleine in der Schmiede.
Seine liebe Frau Gertrud, genannt "Maus", hilft ihm seitdem tatkräftig in der Schmiede mit.
Nichts ist Massenware. Alles wird individuell nach Kundenwunsch und eigenen Entwürfen in Abstimmung mit dem Auftraggeber hergestellt. Sakrale Kunstgegenstände wie z. B. Taufsteine und Kreuze, Kerzenständer, schmiedeeiserne Motive von der Jagd, Geländer, Zäune, Tore, Wetterfahnen sowie die unterschiedlichsten Reliefe und Strukturen werden in Einzelanfertigung hergestellt. Kleine, bereits fertiggestellte Objekte, wie Tisch- und Wandschmuck, können bei einem Besuch direkt erworben werden.